Photovoltaik-Eigenverbrauch und Ertrag

Eigenverbrauch, Einspeisung, Stromkostenersparnis und einfache Amortisationszeit schätzen.

Eine Kilowattstunde vom Dach ist wirtschaftlich unterschiedlich wertvoll: selbst verbrauchte Energie ersetzt den Bezugspreis, eingespeiste Energie erhält den vereinbarten Einspeisepreis. Daher wird beides getrennt bewertet.

Der Rechner erstellt keine Lieferantenrechnung und kein verbindliches Angebot. Energiepreis, Netzentgelt, Abgaben, Grundpreise, Rabatte und Abrechnungszeitraum können je nach Vertrag und Netzgebiet abweichen. Für eine belastbare Schätzung übernehmen Sie die Werte Ihrer letzten Rechnung.

Kostenrechner

PV-Nutzen mit Eigenverbrauch berechnen

Finanzierung, Steuer, Wechselrichtertausch und Degradation sind in der einfachen Amortisation nicht automatisch enthalten.

Die Berechnung läuft ausschließlich im Browser. Eingaben werden nicht an diese Website übertragen.

So wird gerechnet

Vorteil = Eigenverbrauch × Bezugspreis + Einspeisung × Einspeisepreis − laufende Jahreskosten. Einfache Amortisation = Investition ÷ Jahresvorteil.

Zwischenschritte werden nicht versteckt: Verbrauch, variable Kosten und fixe Kosten werden getrennt ausgewiesen. Dadurch lässt sich erkennen, welche Eingabe das Ergebnis verändert.

Rechenbeispiel für einen österreichischen Haushalt

Bei 5.000 kWh Erzeugung und 35 % Eigenverbrauch werden 1.750 kWh selbst genutzt und 3.250 kWh eingespeist. Mit 0,32 €/kWh Bezug und 0,08 €/kWh Einspeisung beträgt der Bruttovorteil 820 € vor laufenden Kosten.

Das Beispiel erklärt die Methode und ist kein österreichweit gültiger Tarif. Rabatte werden nur berücksichtigt, wenn sie als dauerhaft und tatsächlich zustehend eingetragen sind.

Was das Ergebnis beeinflusst

Die größte Abweichung entsteht meist nicht durch Rundung, sondern durch unterschiedliche Vertrags- und Nutzungsbedingungen:

  • Dachausrichtung und Verschattung
  • Lastprofil des Haushalts
  • Batterie und gesteuerte Verbraucher
  • Tatsächlicher Einspeisetarif
  • Wartung, Versicherung und Degradation

So wird die Schätzung genauer

Nutzen Sie Bruttowerte aus demselben Abrechnungszeitraum. Addieren Sie Umsatzsteuer nicht ein zweites Mal, wenn Ihre Eingaben bereits brutto sind. Bei Geräten mit Thermostat oder Kompressor ist eine mehrtägige Messung aussagekräftiger als die Nennleistung.

Referenzwerte sind mit Quelle und Prüfdatum versehen. Sie werden nicht stillschweigend als persönlicher Tarif dargestellt.

Häufige Fragen

Ist das Ergebnis identisch mit der nächsten Stromrechnung?

Nein. Es ist eine nachvollziehbare Schätzung. Ablesezeitraum, Teilbeträge, Gutschriften, Preisänderungen und individuelle Vertragsbestandteile können die Rechnung verändern.

Welche Kilowattstunden-Preisangabe soll ich verwenden?

Für einen schnellen Gerätekosten-Rechner eignet sich ein aus der Rechnung abgeleiteter gesamter variabler Bruttopreis. Beim detaillierten Rechnungsrechner werden Energie, Netz und Abgaben getrennt eingetragen.

Quellen und Datenstand

Fachlich geprüft am: 2026-08-03.