Für Wärmepumpen ist die Nennleistung kein Jahresverbrauch. Maßgeblich ist, wie viel Wärme das Gebäude benötigt und wie viele Wärmeeinheiten die Anlage über die Saison je Kilowattstunde Strom liefert.
Der Rechner erstellt keine Lieferantenrechnung und kein verbindliches Angebot. Energiepreis, Netzentgelt, Abgaben, Grundpreise, Rabatte und Abrechnungszeitraum können je nach Vertrag und Netzgebiet abweichen. Für eine belastbare Schätzung übernehmen Sie die Werte Ihrer letzten Rechnung.
Jahreskosten einer Wärmepumpe schätzen
SCOP aus belastbarer Planung oder gemessenem Jahresverhältnis verwenden.
Die Berechnung läuft ausschließlich im Browser. Eingaben werden nicht an diese Website übertragen.
So wird gerechnet
Stromverbrauch ≈ Jahreswärmebedarf ÷ SCOP + Hilfsenergie. Der SCOP ist ein saisonaler Durchschnitt und nicht der beste Labor-COP.
Zwischenschritte werden nicht versteckt: Verbrauch, variable Kosten und fixe Kosten werden getrennt ausgewiesen. Dadurch lässt sich erkennen, welche Eingabe das Ergebnis verändert.
Rechenbeispiel für einen österreichischen Haushalt
Bei 120 m², 70 kWh/m² und SCOP 3,5 entstehen 8.400 kWh Wärmebedarf und rund 2.400 kWh Verdichterstrom. Mit 200 kWh Hilfsenergie sind es 2.600 kWh.
Das Beispiel erklärt die Methode und ist kein österreichweit gültiger Tarif. Rabatte werden nur berücksichtigt, wenn sie als dauerhaft und tatsächlich zustehend eingetragen sind.
Was das Ergebnis beeinflusst
Die größte Abweichung entsteht meist nicht durch Rundung, sondern durch unterschiedliche Vertrags- und Nutzungsbedingungen:
- Vorlauftemperatur
- Quellentemperatur
- Hydraulischer Abgleich
- Warmwasseranteil und Heizstab
- Tatsächlicher SCOP im Gebäude
So wird die Schätzung genauer
Nutzen Sie Bruttowerte aus demselben Abrechnungszeitraum. Addieren Sie Umsatzsteuer nicht ein zweites Mal, wenn Ihre Eingaben bereits brutto sind. Bei Geräten mit Thermostat oder Kompressor ist eine mehrtägige Messung aussagekräftiger als die Nennleistung.
Referenzwerte sind mit Quelle und Prüfdatum versehen. Sie werden nicht stillschweigend als persönlicher Tarif dargestellt.
Häufige Fragen
Ist das Ergebnis identisch mit der nächsten Stromrechnung?
Nein. Es ist eine nachvollziehbare Schätzung. Ablesezeitraum, Teilbeträge, Gutschriften, Preisänderungen und individuelle Vertragsbestandteile können die Rechnung verändern.
Welche Kilowattstunden-Preisangabe soll ich verwenden?
Für einen schnellen Gerätekosten-Rechner eignet sich ein aus der Rechnung abgeleiteter gesamter variabler Bruttopreis. Beim detaillierten Rechnungsrechner werden Energie, Netz und Abgaben getrennt eingetragen.
Quellen und Datenstand
Fachlich geprüft am: 2026-08-03.
- E-Control – Energie sparen — Energieeffizienz für Haushalte