Elektrische Heizkosten berechnen

Jährlichen Wärmebedarf, Systemeffizienz und Strompreis zu Heizkosten verbinden.

Die Fläche allein reicht für eine Heizkostenschätzung nicht. Dieser Rechner verwendet zusätzlich einen Wärmebedarfswert in kWh je Quadratmeter und Jahr sowie die Effizienz des Heizsystems.

Der Rechner erstellt keine Lieferantenrechnung und kein verbindliches Angebot. Energiepreis, Netzentgelt, Abgaben, Grundpreise, Rabatte und Abrechnungszeitraum können je nach Vertrag und Netzgebiet abweichen. Für eine belastbare Schätzung übernehmen Sie die Werte Ihrer letzten Rechnung.

Kostenrechner

Heizstrom aus dem Wärmebedarf schätzen

Für Investitionsentscheidungen ersetzt der Rechner keine Gebäude- oder Heizlastberechnung.

Die Berechnung läuft ausschließlich im Browser. Eingaben werden nicht an diese Website übertragen.

So wird gerechnet

Benötigte Wärme = Fläche × Wärmebedarf. Strombedarf = Wärme ÷ Effizienzfaktor. Bei Direktheizung liegt der Faktor näher bei 1, bei einer Wärmepumpe wird ein saisonaler Wert verwendet.

Zwischenschritte werden nicht versteckt: Verbrauch, variable Kosten und fixe Kosten werden getrennt ausgewiesen. Dadurch lässt sich erkennen, welche Eingabe das Ergebnis verändert.

Rechenbeispiel für einen österreichischen Haushalt

100 m² mit 80 kWh/m² Wärmebedarf benötigen 8.000 kWh Wärme. Eine Direktheizung mit Faktor 1 benötigt näherungsweise 8.000 kWh Strom; bei 0,32 €/kWh sind das 2.560 € jährlich vor weiteren Kosten.

Das Beispiel erklärt die Methode und ist kein österreichweit gültiger Tarif. Rabatte werden nur berücksichtigt, wenn sie als dauerhaft und tatsächlich zustehend eingetragen sind.

Was das Ergebnis beeinflusst

Die größte Abweichung entsteht meist nicht durch Rundung, sondern durch unterschiedliche Vertrags- und Nutzungsbedingungen:

  • Gebäudehülle und Lüftung
  • Innen- und Außentemperatur
  • Vollbenutzungsstunden
  • Regelung und Nachtabsenkung
  • Effizienz über die gesamte Heizsaison

So wird die Schätzung genauer

Nutzen Sie Bruttowerte aus demselben Abrechnungszeitraum. Addieren Sie Umsatzsteuer nicht ein zweites Mal, wenn Ihre Eingaben bereits brutto sind. Bei Geräten mit Thermostat oder Kompressor ist eine mehrtägige Messung aussagekräftiger als die Nennleistung.

Referenzwerte sind mit Quelle und Prüfdatum versehen. Sie werden nicht stillschweigend als persönlicher Tarif dargestellt.

Häufige Fragen

Ist das Ergebnis identisch mit der nächsten Stromrechnung?

Nein. Es ist eine nachvollziehbare Schätzung. Ablesezeitraum, Teilbeträge, Gutschriften, Preisänderungen und individuelle Vertragsbestandteile können die Rechnung verändern.

Welche Kilowattstunden-Preisangabe soll ich verwenden?

Für einen schnellen Gerätekosten-Rechner eignet sich ein aus der Rechnung abgeleiteter gesamter variabler Bruttopreis. Beim detaillierten Rechnungsrechner werden Energie, Netz und Abgaben getrennt eingetragen.

Quellen und Datenstand

Fachlich geprüft am: 2026-08-03.